Reise

Expeditionskreuzfahrt von Longyearbyen nach Tromsø mit HANSEATIC nature - NAT2818 - Hapag-Lloyd Cruises

Longyearbyen - Tromsø

07.08.28 bis 23.08.28 | 16 Tage

HANSEATIC nature

Longyearbyen - Tromsø

07.08.2028 - 23.08.2028 | 16 Tage ab € 14.990

inkl. Frühbucherermäßigung bis 31.10.2027 statt € 15.990

16 Tage Seereise inkl. An- und Abreisepaket p.P.

Die Highlights Ihrer Reise

Dieses Naturabenteuer schlägt den großen Bogen rund um den Svalbard-Archipel zum weltgrößten Nationalpark in Nordostgrönland. Aktiv lüften Sie die Geheimnisse des hohen Nordens: mit bizarrem Gletschereis, steilen Bergflanken und dem längsten Fjordlabyrinth der Erde.

Reiseinformationen

Mo., 07.08.2028

Sonderflug Deutschland* – Longyearbyen

Longyearbyen/Spitzbergen/Norwegen, Abfahrt 20.00 Uhr

Di., 08.08.2028 - So., 13.08.2028

Spitzbergen-Umrundung

(Ny Alesund, Smeerenburgfjord, Raudfjord, Liefdefjord, Bockfjord, Fahrt durch die Hinlopenstraße, Nordaustlandet, Fahrt durch den Freemansund, Barentsøya, Hornsund)

Die Wunder der Arktis fliegen einem nicht einfach so zu – man muss sie sich erobern. Das gilt auch für Spitzbergen. Wo Natur, Wetter und Eis den Verlauf der Route bestimmen, zahlen sich die langjährige Polarerfahrung der Crew und die höchste Eisklasse für Passagierschiffe aus. Immer wieder steigen Sie in die Zodiacs, etwa um eisige Gletscherkanten zu bestaunen oder in einsamen Buchten anzulanden. Ihr Expertenteam vermittelt bei Vorträgen an Bord und bei zahlreichen Spaziergängen fesselndes Hintergrundwissen. Mit etwas Glück und aus respektvollem Abstand beobachten Sie Eisbären, Wale, Polarfüchse und Walrosse.

Für große Polargeschichte und internationale Forschung ist die kleine Siedlung Ny Alesund bekannt. Die nördlichste dauerhafte zivile Forschungsstation der Welt widmet sich der Meteorologie sowie Untersuchungen zur Klimaerwärmung und von Polarlichtern. Rund 30 Personen leben hier im Winter und etwa 120 Personen im Sommer. In Ny Alesund befindet sich das nördlichste Postamt der Welt.

Eine beeindruckende arktische Landschaft aus steilen Bergen umgibt den Smeerenburgfjord . Wenn Ihr Expeditionsschiff hier kreuzt, eröffnen sich Ihnen fantastische Gletscherpanoramen. Beim Landgang zeigt sich vielleicht der scheue Polarfuchs.

Überraschende Farbakzente setzt der Raudfjord , dessen Berghänge auffallend rot schimmern. Diese roten Sandsteinberge sind es auch, die dem Fjord den Namen „roter Fjord“ gaben. Gehen Sie mit den Zodiacs an Land und genießen Sie die arktische Stille und Einsamkeit.

Im Liefdefjord rückt der majestätische Monaco-Gletscher in Ihren Fokus. Von der 5 km breiten Abbruchkante stürzen immer wieder Eisblöcke in den Fjord. Schauen Sie gespannt von Deck oder vom Zodiac aus zu. Der Gletscher wurde zu Ehren von Fürst Albert I. von Monaco benannt, der das Gebiet 1906 und 1907 mit Gunnar Isachsen erforschte.

Die Arktis lässt niemanden kalt – erst recht nicht bei den heißen Quellen im Bockfjord . Um diese herum haben sich Sinterterrassen aus Kalkstein gebildet, einzigartig auf ganz Spitzbergen. Das Wasser in den Quellen ist Grundwasser, das so erwärmt wird, dass die Temperatur an der Oberfläche das ganze Jahr über 20 °C oder mehr beträgt.

Eine fast mystische Stimmung umgibt Sie bei der Fahrt durch die Hinlopenstraße , wenn deren bräunlich bis schwarz gefärbten Strände und Felsen von Nebel und Eis bedeckt werden. Vielleicht sichten Sie erneut Wale.

Besonders gewichtige Beobachtungen lassen sich womöglich auf Nordaustlandet machen, im ureigenen Revier der Walrosse: Die schweren Kolosse nutzen die flachen Strände oft als Liegeplatz. Die mächtigen Bullen können über 1 t schwer und 3,5 m lang werden.

Wenn die Wetter- und Eisbedingungen es erlauben, fahren Sie durch den engen Freemansund . Halten Sie die Augen offen: Wale suchen die geschützten Biotope vor Spitzbergen auf und begleiten gerne streckenweise Schiffe, die den Archipel passieren.

Auf Barentsøya sichten Sie vielleicht Rentiere in blühender Natur. Die Insel ist auch ein wichtiges Gebiet für Eisbären, die hier ihre Jungen zur Welt bringen. Mit Glück ergibt sich die Chance, die Tiere aus sicherer Entfernung vom Schiff aus zu beobachten.

Wie die großen Pioniere bahnen Sie sich den Weg entlang einsamer Küsten – auch zum Hornsund , an dessen Ufer Hunderttausende von Krabbentauchern leben. Tranöfen, Wohnhäuser und Gräber sind die wichtigsten Überreste des frühen europäischen Walfangs: In Spitzbergen sind etwa 50 Walfangstationen registriert, diese Anlage ist eine der ältesten und stammt aus der Zeit, als der Walfang noch von Land aus betrieben wurde.

Mo., 14.08.2028

Entspannung auf See

Di., 15.08.2028 - Fr., 18.08.2028

Nordostgrönland-Nationalpark

(Sabine Ø, Clavering Ø, Kaiser Franz Josef Fjord, Ella Ø, König Oskar Fjord)

Eine ferne Inselwelt, die meiste Zeit des Jahres in Eis gehüllt, mit Bergen bis weit in den Himmel, von Menschen unberührt: Nordostgrönland gilt als die schöne Unbekannte. Deshalb sind hier im Geschichtsbuch der Entdecker noch immer Seiten frei – für Sie! Ihr Expeditionsschiff bewegt sich auf flexiblem Kurs zu den tiefen Fjorden des Nordostgrönland-Nationalparks – weltgrößter seiner Art und Heimat von Moschusochsen, Eisbären, Polarfüchsen und Schneehasen. Eine Region Grönlands, die in ihrer Mächtigkeit schlicht beeindruckend ist. Menschen werden Ihnen hier kaum begegnen, dafür aber spannende Historie und Natur.

Sabine Ø liegt nur wenige Kilometer östlich der Halbinsel Wollaston Forland und wurde durch Europäer im August 1823 entdeckt. Hier sind Feuerplätze der Prä-Inuit und Reste von Wohnstätten zu finden, die der Thule-Kultur zuzurechnen sind.

Clavering Ø wurde von der Zweiten Deutschen Nordpolar-Expedition 1869/70 unter Carl Koldewey nach Douglas Charles Clavering benannt, einem britischen Polarforscher, der diese Region im Jahr 1823 erforscht hatte. Clavering war hier auf eine Gruppe von zwölf Inuit gestoßen, seine Expedition blieb allerdings die erste und letzte Begegnung von Europäern mit dieser Inuit-Gruppe: Koldewey fand nur noch halb verfallene Hütten der Nordostgrönländer vor, die vermutlich um 1850 ausgestorben waren.